Der Brückenmüller

Das Allgäu. Unendliche Weiten. Landschaften, die noch nie ein Modellbahner zuvor gesehen hat. Wir schreiben das Jahr 2012 in dem ein unerschrockener Modellbahn-Zubehörhersteller in Wangen sich anschickte eine Stahlbrücke in N zu lasern…

Große Teile des westlichen und württembergischen Allgäus sind geprägt von den beiden Armen der Argen und ihren Zuflüssen. Während sich die Obere Argen durch die Ablagerungen des tertiären Burdigalmeeres gegraben und das Eistobel geschaffen hat, mäandert sich die untere Argen entlang der A96 um dann vereint mit der Schwester Richtung Bodensee zu fließen.

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Dereinst gab es zwei Bahnverbindungen nach Isny. Zum einen die Strecke Kempten-Isny, zum anderen die Strecke Leutkirch-Isny. Beide kreuzen vor Isny an verschiedenen Stellen die Argen. Dort liegen die Brücken noch heute weil deren Abbau wohl zu aufwendig gewesen wäre als die Bahnen ab den 70er Jahren schrittweise eingestellt wurden.

Der Brückenmüller versucht die Stimmung an der recht unberührten Argen dieser Zeit einzufangen und Modultauglich darzustellen. Mittelpunkt des Moduls ist die Argenbrücke von NOCH. Der geschwungene Gleisverlauf und die Konturen des Moduls sollen die unzugänglichkeit der Gegend vermitteln.

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Die Anhänge

Die Module sind mit auf die Stirnseiten aufgeschraubten Transport-Hilfen stapelbar. Lange Zeit fehlte noch ein oberer Abschluss zum Schutz des mittleren Teils, der aus geometrischen Gründen das obere Modul im Stapel sein muss. Lösung des Problems sind drei weitere Module, die also Deckel mit Landschaft nach unten aufgesetzt werden.

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